Viele sprechen darüber, kaum einer weiß, was man wirklich dagegen tun kann: Bindungsangst. Aber was ist eigentlich Bindungsangst?

An diesen Anzeichen erkennst du, dass du von Bindungsangst betroffen bist:

1.Du lässt deinen Partner nicht wirklich an dich heran: Bindungsangst kann sich auch innerhalb einer Partnerschaft zeigen. Zwar bist du dann in einer Beziehung. Deine Bindungsangst verhindert aber eine wirklich innige Beziehung. Stattdessen hältst du deinen Partner eher auf Abstand. Sei es, dass du immer wieder Vorwürfe aufbringst oder dass du dauernd auf Streit aus bist.

2.Du ziehst dich zurück: Das kann sich beispielsweise darin äußern, dass du immer wieder betonst, dass du deine Freiräume brauchst. Auch dadurch sorgst du dafür, dass deine Bindung keine besonders innige wird.

3.Trennung ohne erkennbaren Grund: Du hast so viel Angst vor Bindung, dass du auch eine bestehende Beziehung einfach beendest. Dafür findest du jedes Mal neue, durchaus plausible Gründe.

4.Du verliebst dich in unerreichbare Personen: Oft verlieben sich von Bindungsangst Betroffene in Menschen, die beispielsweise sehr weit weg wohnen, die verheiratet sind oder die von ihrer Position her einfach nicht erreichbar sind. Die Tatsache, dass die Liebe nicht erwidert wird, ist für sie ein Zeichen, dass diese Beziehungssache ohnehin nicht funktioniert.

5.Du vermeidest körperliche Nähe: Du findest immer wieder Gründe, warum du keine körperliche Nähe zulassen kannst. Das passiert auch in einer Beziehung. 

6.Du übernimmst keine Verantwortung: Dieses Anzeichen kann sich darin äußern, dass der geäußerte Kinderwunsch sich nie erfüllt, dass du generell nichts Verbindliches eingehst und es auch sonst in allen Belangen vermeidest, für etwas oder jemand verantwortlich zu sein.

7.Du siehst nicht in die Zukunft: Eine gemeinsame Zukunft planst du gar nicht erst. Stattdessen möchtest du lieber erst einmal sehen, wohin die Reise geht. Denn wenn du dich in die Zukunft orientierst, müsstest du dir ja eingestehen, dass du tatsächlich eine Bindung eingehst.

8.Ausleben vieler Freiheiten: Du hast so viel Angst vor Bindung, dass du lieber viele Freiheiten auslebst, auch wenn das bedeutet, deinen Partner damit vor den Kopf zu stoßen.

9.Du vertraust generell niemandem: Deine Bindungsangst bezieht sich nicht nur auf deinen Partner. Du gehst auch sonst zu niemandem eine dauerhafte Bindung ein. So hast du dann auch kaum wirkliche Freundschaften.

10.Kaum Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen: Deine Bindungsangst kann sich sogar auf dich selbst beziehen, denn du gehst auch zu dir selbst keine stete Verbindung ein. Du vertraust dir selbst nicht und kennst deinen eigenen Wert nicht.

11.Ausreden: Statt dich mit dem Thema auseinanderzusetzen, baust du ein Heer aus Ausreden um dich herum auf. Du kannst schließlich nichts dafür, dass du den Richtigen nicht findest. Außerdem brauchst du deine Freiheiten. Letzten Endes weißt du aber, dass das alles Ausreden und keine wirklichen Gründe sind.

12.Du bist immer unsicher: Selbst bestehende Beziehungen ziehst du immer wieder in Zweifel. Diese Zweifel wirken zermürbend auf die Beziehung und so wird sie über kurz oder lang auch zerstört werden. Dein Leben ist geprägt von Unruhe.

Hast du dich in einem oder mehreren Punkten erkannt? Dann möchte ich dir hier 6 Maßnahmen zeigen, mit denen du deine Bindungsangst überwinden kannst:

1.Den Feind erkennen: Zuerst einmal musst du dir selbst eingestehen, dass du unter Bindungsangst leidest. Du kannst deine Bindungsangst nur dann überwinden, wenn du sie benannt und dir selbst eingestanden hast. 

2.Welche Symptome treffen genau zu: Jetzt geht es weiter mit dem Entlarven. Denn nur, was offen auf dem Tisch liegt, kann auch bearbeitet werden. Finde also heraus – und sei in diesem Punkt ganz ehrlich zu dir selbst – welche Strategien du genau auslebst, um keine Bindungen eingehen zu müssen. Mach das am besten schriftlich, denn nur so ist es wirklich verbindlich.

3.Sei ehrlich zu deinem Partner: Wenn du in einer Beziehung bist, solltest du deinem Partner sagen, dass du unter Bindungsangst leidest. Sicher wird er dir helfen. Deine größte Angst besteht vermutlich darin, dass dein Partner dich aufgrund dieser Eröffnung verlassen wird. Ehrlichkeit ist aber ein Teil der Lösung des Problems.

4.Finde eine Vertrauensperson: Ob Beziehung oder nicht – du brauchst Hilfe an deiner Seite. Finde jemanden, dem du dein „Geheimnis“ anvertrauen kannst. 

5.Steigere dein Selbstvertrauen: Selbstvertrauen ist die Basis jeder Bindung. Sorge also dafür, dass du Vertrauen in deine Person und deine Fähigkeiten gewinnst. 

6.Finde Hilfe: Du hast das Gefühl, du kommst auf deinem Weg, deine Bindungsangst zu überwinden, nicht weiter? Dann solltest du dir Hilfe suchen. Manchmal ist es einfach der Blick von außen, der das Problem löst.

Fazit

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Lösung. Bindungsangst geht mit dem Vermeiden von sozialer Nähe einher. Da wir Menschen aber nun einmal von der Struktur her soziale Wesen sind, kann es nur schädlich sein, wenn wir soziale Nähe vermeiden. Bindungsangst wird, auch wenn du sie ignorierst, nicht von alleine verschwinden. Im Gegenteil: Sie wird schlimmer und über kurz oder lang wird sie dich wirklich beeinträchtigen. Trittst du ihr aber entgegen, kannst du sie tatsächlich überwinden.

Wie ich dir helfen kann

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